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Chronik unserer Interessengemeinschaft |
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Tätigkeiten der Interessengemeinschaft in Kurzform: 1981: Erste Schritte zur Bildung des Dialysevereins in der Steiermark. Am 21.10.1981 erfolgte die tatsächliche Gründung der 1. Steirischen Interessengemeinschaft der Dialysepatienten und Nierentransplantierten mit damals bereits 150 Mitgliedern.
1982: Festlegung der Statuten und Eintragung des Vereines bei der Vereinspolizei Graz. Das Organentnahmegesetz wurde in der Novelle zum Krankenanstaltengesetz verankert. 1. Vorstand: F. Wiedner (Obmann), H. Zotter (Schriftführer), G. Schackl (Kassier), O. Felberbauer, Dr. R. Kirsch, G. Draschl und L. Vetta.
1983: Die Registrierungsgebühr ( 7.300,-- ATS) für die Anmeldung der potentiellen Organempfänger in Leiden, Holland musste vom Patienten selbst bezahlt werden.
1984: Bemühungen des Vorstandes um Übernahme dieser Gebühr durch die KV - Träger.
1985: Die Gebühr muss zwar noch vom Patienten bezahlt werden, wird allerdings dann vom zuständigen KV - Träger auf Wahlarztbasis rückvergütet. (Zusammenarbeit von Prof. Dr. Pogglitsch und G. Schackl)
1990: Am 17.12.1990 konnte endlich im Diakonissenkrankenhaus Schladming eine Dialysestation in Betrieb genommen werden.
1991: Auf Grund einer sehr pressewirksamen Aktion unseres Landesobmannes Franz Wiedner wurde für das LKH Graz ein neuer Dialysecontainer bewilligt und am 19.12.1991 feierlich eröffnet. Ein sehr großer Erfolg durch das Engagement der Obmannes! Weiters wurde das Dialysezentrum "Graz - West" eröffnet ( 18.12.1991) und am 2.12.1991 die Dialysestation im LKH Rottenmann.
1991 - 1993: Es wurde Dialysematerial in Millionenwert mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes, der LKH Anstaltsapotheke und unserem Vorstand nach Exjugoslawien geliefert.
1994: Erstmals kamen unter der Patronanz von Herrn Univ. Prof. Dr. H. Holzer (Dialyse LKH Graz) und Herrn Univ. Prof. Dr. P. Petritsch (Urologie LKH Graz) beinahe alle steirischen Nierenpatienten auf der Grazer Frühjahrsmesse zu einem Gruppenfoto zusammen.
1997: Der Vorstand hat 12 Pager eingekauft und diese Geräte an zur Transplantation angemeldeten Personen verliehen, sodass sie jederzeit für die Klinik erreichbar waren, falls eine Spenderniere einlangen sollte. Diese Aktion lief bis zum Jahr 1999.
1999: In den steirischen Schulen wurde von uns gemeinsam mit dem steirischen Gesundheitslandesrat, dem Landesschulrat dem LKH Graz und der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse in den Schulen ein Mal- und Zeichenwettbewerb zum Thema Organspende durchgeführt. Die daraus resultierenden Bilder werden laufend in öffentlichen Gebäuden gezeigt.
Weitere Vereinsarbeit: Gekämpft wurde u.a. vom Vorstand auch für die Dialysestation in Judenburg und der Dialysestation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz, Marschallgasse, um neue Dialysegeräte für das LKH Bruck/Mur, für die Befreiung von der KFZ-Steuer oder auch für die Erlangung des Hilflosenzuschusses.
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